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Ethikunterricht

Öffentliche Pflichtschulen müssen als Gemeinschaftsschulen weltanschaulich neutral sein. Glaubensunterweisung und Missionierung sind zu unterlassen.

Verfassungsbestimmungen und Gesetzte die Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach garantieren, sind aufzuheben. Daraus folgt auch, dass es keine Verpflichtung zur Teilnahme an einem Zwangs- "Ersatz"unterricht (z.B. Ethik) geben darf.

Der Religions- und Weltanschauungsfreiheit entspräche ein Unterrichtsfach, das von einem neutralen Standpunkt über Geschichte und Inhalte von philosophischen Richtungen und Religionen informiert, und so die mündige, eigenverantwortliche Orientierung ermöglicht und befördert.


Lese-Tipp

Gut sein ohne Gott

von Christian Lührs

Ethik und Weltanschauung für Kinder und andere aufgeklärte Menschen
August von Goethe Literaturverlag, 2007

85 Seiten, kartoniert,
Euro 7,90
bei Denkladen

Daß es möglich ist, ohne Gott „gut“ zu sein, ein anständiges Leben zu führen und ethische Maßstäbe zu entwicklen, beweisen jeden Tag viele Millionen Menschen. Allerdings bemühen sich die Religionslobbyisten seit je, die Vorstellung, ein fester Glaube sei geradezu Voraussetzung dafür, gut zu sein, im öffentlichen Bewußtsein zu verankern. Und dies nicht ohne Erfolg: so ist in den meisten Schulbüchern für den Ethik-Unterricht, den in erster Linie Konfessionslose besuchen, wenig von Humanismus, aber viel von christlichen Werten die Rede...


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